Satzung

des Fördervereins Haus Sonne Walsheim e.V. – Lebensort für Seelenpflege-bedürftige Menschen

 

§ 1 Name, Sitz

Der Verein führt den Namen

Förderverein Haus Sonne Walsheim e.V. – Lebensort für Seelenpflege-bedürftige Menschen

Der Förderverein Haus Sonne Walsheim e.V. – Lebensort für Seelenpflegebedürftige Menschen mit Sitz in 66453 Gersheim Walsheim, eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Homburg, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
 

§ 2 Zweck

Zweck des Fördervereins ist die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, die Förderung der Erziehungs- und Berufsausbildung sowie die selbstlose Unterstützung von Personen die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf Hilfe anderer angewiesen sind. Dies geschieht insbesondere durch die Förderung der Neue Haus Sonne gGmbH in Walsheim.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Schaffung, Unterhaltung und Förderung von Lebensorten, die seelenpflege-bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine sie erfüllende Lebensführung auf der Grundlage der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie ermöglichen.

Der Förderverein unterstützt die Wahrung der Interessen Seelenpflege-bedürftiger Menschen.

Der Förderverein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er ist ein Förderverein im Sinne des § 58 Nr. 1AO, der seine Mittel durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen die der ideellen Werbung für den geförderten Zweck dienen beschafft und diese Mittel ausschließlich zur Förderung der bereits genannten steuerbegünstigten Einrichtung - Neue Haus Sonne gGmbH – verwendet.

Mittel des Fördervereins dürfen nur für die Satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Fördervereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Fördervereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Fördervereins oder durch Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Fördervereins der Neue Haus Sonne gGmbH zu, die es unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
 

§ 3 Mitgliedschaft

Jede natürliche oder juristische Person kann Mitglied werden. Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes.

Die Mitgliedschaft erlischt durch

a. Tod, bei juristischen Personen durch Erlöschen,
b. Schriftliche Kündigung zum Ende des laufenden Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von einem Monat,
c. Ausschluss aufgrund Vorstandsbeschlusses.
 

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben. Das Stimmrecht kann durch einen mit schriftlicher Vollmacht versehenen Dritten ausgeübt werden.

Die Mitglieder haben die festgesetzten Beiträge monatlich im Voraus zu entrichten, Erstattung der Beiträge im Falle der Auflösung des Vereins oder Erlöschen der Mitgliedschaft findet nicht statt.

Die Mitglieder erhalten als solche keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
 

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
 

§ 6 Mitgliederversammlung

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

a. Festlegung der Richtlinien für die Arbeit;
b. Beschlussfassung über den Wirtschaftsplan;
c. Entgegennahme der Jahresrechnung und des Jahresberichts, Entlastung des Vorstandes;
d. Festsetzung des Jahresbeitrags;
e. Wahl des Vorstandes;
f. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstandsvorsitzenden einberufen. Sie tritt nach Bedarf, mindestens einmal jährlich, zusammen. Sie ist einzuberufen wenn ein Drittel der Mitglieder dies verlangt. Die Einladung ergeht in der Regel zwei Wochen vor der Versammlung unter schriftlicher Angabe der Tagesordnung.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Beschlüsse über die Satzung, Satzungsänderung und Auflösung des Vereins bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Die über die Sitzung zu fertigende Niederschrift ist vom Vorstandsvorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.
 

§ 7 Vorstand

Die Aufgaben des Vorstandes sind insbesondere:

a. Aktivitäten für die Zielsetzung des Vereins;
b. Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
c. Aufstellen des Wirtschaftsplanes, der Jahresrechnung und des Jahresberichtes;
d. Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern;
e. Führung der laufenden Geschäfte, Verwaltung des Vereinsvermögens;
f. Wahrnehmung der nicht der Mitgliederversammlung zugewiesenen Aufgaben.

Der Vorstand soll aus fünf Personen bestehen und wird auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Der Vorstandsvorsitzende soll der Elternschaft angehören.

Der Vorstand wird vom Vorstandsvorsitzenden nach Bedarf, mindestens jedoch zweimal jährlich, einberufen. Er ist einzuberufen, wenn ein Drittel der Vorstandsmitglieder dies verlangt. Die Einladung ergeht in der Regel zwei Wochen vor der Sitzung und der schriftlichen Angabe der Tagesordnung.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit beruft der Vorstandsvorsitzende innerhalb von einer Woche erneut eine Sitzung ein. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Mitglieder Beschlussfähig. Hierauf ist bei der Einladung hinzuweisen.

Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Dabei werden Stimmenthaltungen nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Über die Sitzung des Vorstandes ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorstandsvorsitzenden und einem weiteren Mitglied unterzeichnet wird.

Im Einvernehmen aller Vorstandsmitglieder können Beschlüsse auf elektronischem Wege oder im schriftlichen Umlaufverfahren herbeigeführt werden.
 

§ 8 Vertretung

Der Verein wird vom Vorstandsvorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuchs vertreten. Beide sind zur gemeinsamen Vertretung berechtigt.
 

§ 9 Wirtschaftsführung

a. Das Wirtschaftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
b. Für jedes Jahr ist ein Wirtschaftsplan und am Ende des Jahres die Jahresabrechnung sowie der Jahresbericht zu erstellen. Wirtschaftsplan und Jahresrechnung haben alle im Zusammenhang mit dem Verein anfallenden Einnahmen und Ausgaben nach sachlichen Gesichtspunkten ungegliedert zu erfassen.
 

§ 10 Beiträge

Die Höhe des Mitgliedsbeitrags soll sich an den Förderungsaufgaben orientieren. Der Beitrag korporativer Mitglieder ist mit dem Vorstand zu vereinbaren. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Beitragsermäßigungen gewähren.